ROWE RACING mit erster Pole Position und starkem Auftritt auf dem Lausitzring

Sheldon van der Linde Schnellster im Qualifying am Samstag und zweimal auf Podiumskurs / Timo Glock im Qualifying mit Steigerung

St. Ingbert, 25. Juni 2021 – Erste Pole Position in der DTM und knapp am Podium vorbei: ROWE RACING hat beim zweiten DTM-Rennwochenende auf dem Lausitzring eine ganz starke Leistung gezeigt. Bei hochsommerlichen Temperaturen auf Deutschlands einzigem Ovalkurs bescherte Sheldon van der Linde der Mannschaft aus St. Ingbert beim zweiten Auftritt in der DTM die erste Pole Position, als er im Qualifying 1 am Samstag im #31 BMW M6 GT3 zur Bestzeit fuhr. Das Rennen am Samstag führte er danach lange Zeit an und fuhr am Ende als Dritter über die Ziellinie. Eine 5-Sekunden-Zeitstrafe für eine Unachtsamkeit der Boxencrew beim Reifenwechsel warf ihn aber auf Rang neun zurück. Am Sonntag hatte er als Fünfter das Podium erneut in Reichweite.

Timo Glock zeigte auf dem Lausitzring, auf dem die DTM zum ersten Mal in ihrer Geschichte durch die überhöhte Steilkurve Turn 1 fuhr und den Fans bei deren Rückkehr auf die Tribünen eine spektakuläre Show bot, eine Steigerung vor allem im Qualifying. Der ehemalige Formel-1-Pilot sicherte sich im #16 BMW M6 GT3 die Startplätze acht und fünf. In den beiden Rennen verpasste er aber jeweils knapp seine ersten Punkte für ROWE RACING.

Rennen 1 / Samstag

Timo Glock, #16 ROWE RACING BMW M6 GT3 – Qualifying 8. Platz, Rennen 11. Platz

Sheldon van der Linde, #31 ROWE RACING BMW M6 GT3 – Qualifying 1. Platz, Rennen 9. Platz

Sheldon van der Linde ging zum zweiten Mal in seiner DTM-Karriere von Startplatz eins ins Rennen und behauptete diese Position beim Start souverän. Auch nach einer frühen Safety-Car-Phase behauptete er zunächst seine Führung beim Re-Start, und arbeitete sich nach seinem frühen Boxenstopp schnell wieder in die Spitzengruppe vor. In der letzten Runde schob er sich auf den dritten Rang, auf dem er auch über die Ziellinie fuhr. Da aber bei seinem Boxenstopp ein Mechaniker unabsichtlich mit einem Fuß die Begrenzung des Boxenstopp-Korridors übertreten hatte, erhielt Sheldon van der Linde eine Zeitstrafe von fünf Sekunden, wodurch er als Neunter gewertet wurde.

Timo Glock lag nach einem guten Start in der Anfangsphase auf Rang fünf. Später bekam er allerdings Schwierigkeiten durch einen Performance-Abbau der Reifen bei den hohen Außen- und Streckentemperaturen. Am Ende verfehlte er auf Rang elf knapp die Punkteränge.

Ergebnis Samstag:

 

  1. Philip Ellis (CHE) Winward Mercedes-AMG
  2. Liam Lawson (NZL) AF Corse Ferrari + 1,628 Sekunden
  3. Mike Rockenfeller (DEU) Abt-Audi + 5,833 Sekunden

  1. Sheldon van der Linde (ZAF) ROWE RACING BMW + 10,314 Sekunden

  1. Timo Glock (DEU) ROWE RACING BMW + 26,444 Sekunden

Rennen 2 / Sonntag

Timo Glock, #16 ROWE RACING BMW M6 GT3 – Qualifying 5. Platz, Rennen 13. Platz

Sheldon van der Linde, #31 ROWE RACING BMW M6 GT3 – Qualifying 7. Platz, Rennen 5. Platz

Im Sonntagsrennen fiel Timo Glock in einer turbulenten Startphase bis auf dem 16. Platz zurück, weil er zweimal nach leichten Kollisionen in Kiesbett ausweichen musste. Damit wurde er zu einer Aufholjagd gezwungen, die ihn vor allem nach dem Reifenwechsel mit konstant guten Rundenzeiten noch bis auf den 13. Platz nach vorne brachte.

Sheldon van der Linde hielt sich nach dem Start lange auf dem siebten Rang und machte vor allem nach seinem Reifenwechsel Druck nach vorne. Nach einem langen Kampf überholte er den Spanier Dani Juncadella, fand aber dann in der Schlussphase keinen Weg mehr vorbei an Samstagssieger Philip Ellis. Im Ziel fehlten im weniger als zwei Sekunden auf seinen Bruder Kelvin auf dem dritten Podiumsplatz. In der Gesamtwertung liegt der Südafrikaner mit 28 Punkten auf Rang sechs.

Ergebnis Sonntag:

  1. Maximilian Götz (DEU) HRT Mercedes-AMG
  2. Liam Lawson (NZL) AF Corse Ferrari + 4,675 Sekunden
  3. Kelvin van der Linde (ZAF) Abt-Audi + 5,271 Sekunden

  1. Sheldon van der Linde (ZAF) ROWE RACING BMW + 7,184 Sekunden

  1. Timo Glock (DEU) ROWE RACING BMW + 15,816 Sekunden

 

Gesamtwertung: 1. Kelvin van der Linde 69 Punkte, 2. Lawson 65, 3. Ellis 48, … 6. Sheldon van der Linde 28, … 14. (u.a.) Timo Glock 0

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING:

„Das war insgesamt ein gutes Wochenende für uns, bei der Hitze sogar besser als erwartet, da bei diesen Bedingungen unser Turbomotor überproportional Leistung verliert. Nach unserer ersten Pole Position am Samstag hatten wir Hoffnungen auf ein Podium, aber in der DTM wirken sich auch kleinste Unvorsichtigkeiten stark aus. Die ersten 13 Fahrzeuge im Rennen innerhalb von 15 Sekunden zu haben, ist sensationell. Unser Renntempo war am Sonntag besser, denn wir lernen mit jedem Rennen mehr darüber, wie wir mit den Reifen umgehen müssen. Die Idee der ITR, hier am Lausitzring durch Turn 1 zu fahren, war genau richtig. Das war cool, anspruchsvoll und für die Fans eine gute Show. Insgesamt kann man sagen, dass die GT3-Fahrzeuge endgültig in der DTM angekommen sind.“

Timo Glock, #16 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Im Rennen am Samstag hatten wir Probleme mit dem Reifenabbau, das haben wir am Sonntag deutlich besser im Griff gehabt. Leider wurde ich dann in der ersten Runde zweimal ins Kiesbett gedrückt und war dann am Ende des Feldes. Wir haben dann eine andere Strategie probiert und ich hatte einen sehr guten zweiten Stint. Wir nehmen einfach das Positive aus diesem Wochenende mit. Der Speed im Qualifying hat gepasst, und in der zweiten Rennhälfte dann auch. Wir müssen jetzt Geduld haben, bis die richtigen Ergebnisse kommen.“

Sheldon van der Linde, #31 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Diese Wochenende am Lausitzring war ein weiterer Schritt nach vorne, auch wenn mir zu meinem Ziel, in diesem Jahr ein Rennen zu gewinnen, noch ein bisschen etwas fehlt. Ich habe mich aber schon riesig über die Pole am Samstag gefreut, die erste für ROWE RACING und meine zweite überhaupt. Schade, dass es dann durch die Zeitstrafe leider nicht mit dem Podium im Rennen geklappt hat. Das zweite Rennen am Sonntag war auch sehr gut, ich hatte ein paar wirklich gute Kämpfe auf der Strecke und es war unheimlich heiß im Auto. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Rennen.“

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HAUTNAH DABEI

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