Sheldon van der Linde holt in Monza als Vierter die ersten DTM Punkte für ROWE RACING

Südafrikaner verpasst den ersten Podiumsplatz des Teams nur knapp / Timo Glock muss sein Auto vorzeitig abstellen

St. Ingbert, 20. Juni 2021 – ROWE RACING ist für eine starke Leistung beim DTM-Debüt mit den ersten Punkten belohnt worden. Sheldon van der Linde ist im #31 BMW M6 GT3 nach einem starken Rennen im königlichen Park von Monza auf den vierten Platz gefahren und hat der Mannschaft aus St. Ingbert am ersten Rennwochenende in der DTM die ersten Punkte beschert. Außerdem zeigte der Südafrikaner das spektakulärste Überholmanöver des Wochenendes, als er mit zwei Rädern im Gras gleichzeitig an Audi‑Pilot Nico Müller und dem Samstagssieger Liam Lawson im Ferrari vorbeiging. Am Ende fehlten ihm nur 2,9 Sekunden auf einen Podiumsplatz. Timo Glock musste seinen #16 BMW M6 GT3 vorzeitig wegen der Nachwirkungen einer Kollision in der ersten Runde abstellen. Am Samstag im ersten Rennen der Saison waren Sheldon van der Linde und Timo Glock auf den Plätzen 12 und 17 ins Ziel gekommen.

 

Der Rennsonntag in Monza begann bereits mit einem echten Highlight für ROWE RACING. Sheldon van der Linde fuhr im Qualifying auf den dritten Rang und sicherte sich damit einen Platz in der ersten Startreihe. Timo Glock belegte nach einem kleinen Fahrfehler Position 13. Im Rennen fiel Sheldon van der Linde beim Start zunächst auf den vierten Rang zurück, schob sich danach aber noch in der ersten Runde auf einen Schlag auf den zweiten Platz. Nach den Pflichtboxenstopps lag er auf dem vierten Rang, den er bis zum Ende beherzt verteidigte.

Timo Glock musste gleich in der ersten Schikane des Rennens seiner Startposition 13 Tribut zollen, als er im Gedränge von zwei anderen Autos in die Zange genommen wurde und dabei sogar kurzfristig abhob. Dabei wurde die Felge des linken Vorderrads beschädigt und der Reifen verlor langsam Luft. Auch nach dem bis zur fünften Runde hinausgezögerten Boxenstopp erreichte der #16 BMW M6 GT3 nicht mehr seine maximale Performance, woraufhin der frühere Formel‑1‑Pilot das Fahrzeug nach der 19. Runde in der Box abstellte.

 

Am Samstag hatten beide Fahrzeuge von ROWE RACING noch mit Problemen kämpfen müssen. Im Qualifying belegten Sheldon van der Linde und Timo Glock die Plätze 16 und 17. Im Rennen verbesserte sich Sheldon van der Linde auf Rang 12, Timo Glock kam als 17. ins Ziel.

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING: „Der vierte Platz von Sheldon van der Linde am Sonntag war für uns wie ein Sieg, vor allem wenn man sieht, wo wir am Freitag und Samstag noch waren. Unser erstes DTM-Wochenende war wahnsinnig intensiv und anstrengend, da wir uns als Langstreckenteam erst an die kurzen Rennen gewöhnen müssen. Gerade als die Rennen losgegangen waren, waren sie gefühlt auch schon wieder vorbei. Respekt und Dank gebührt der ITR, die es geschafft hat, hier in Monza zum Saisonstart eine gut funktionierende und spannende Meisterschaft auf den Weg zu bringen mit sehr engen Rennen, einem sehr ausgeglichenen Feld und intensiven Zweikämpfen. Leider mussten wir heute Timo Glocks Auto vorzeitig aus dem Rennen nehmen, dafür hat Sheldon van der Linde das Manöver des Tages gezeigt. Ich bin sehr stolz auf unser Team.“

Timo Glock, #16 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Wir haben an diesem Wochenende sehr viel gelernt. Es war das erste DTM-Wochenende mit GT3-Fahrzeugen. Am Samstag war ich mit meine Tempo ganz zufrieden, im Qualifying zum zweiten Rennen habe ich meine Runde leider nicht ganz zusammenbekommen. Im Rennen bin ich dann in der ersten Kurve in ein Sandwich geraten und war sogar kurz in der Luft, leider ist dabei vorne links die Felge gebrochen und der Reifen hat danach Luft verloren. Nach dem Reifenwechsel war das Auto aber auch nicht mehr gut fahrbar. Die Ergebnisse waren für mich nicht schön, aber es war von vorne herein klar, dass dieses Wochenende einen Lerneffekt für uns haben wird. Es ist mir aber schon einiges klarer geworden.“

Sheldon van der Linde, #31 ROWE RACING BMW M6 GT3: „Es war ein so heißes und langes Rennen. Ich freue mich sehr über Platz vier und die ersten Punkte für das Team. Besonders nach der kleinen Enttäuschung am Samstag war es gut, direkt stark zurückzukommen und zeigen zu können, wozu wir fähig sind. Die Aktion in der Lesmo-Kurve gegen Liam Lawson und Nico Müller war cool und echt am Limit, weil ich mit zwei Rädern schon im Gras war. Das war eins der besten Manöver meiner Karriere. Glückwunsch an meinen Bruder zu seinem ersten DTM-Sieg. Ich hoffe, dass wir beim nächsten Mal zusammen auf dem Podium stehen können. Jetzt muss ich aber schnellstens in den Pool.“

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HAUTNAH DABEI

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