ROWE RACING fährt an einem schwierigen Renntag in der „Grünen Hölle“ auf den sechsten Platz

Unverschuldeter Kontakt in der Anfangsphase kostet den #98 BMW M4 GT3 eine bessere Position / Für das Schwesterauto mit der #99 ist das Rennen schon in der ersten Runde beendet
St. Ingbert, 1. April 2023

– Schwierig vorhersehbares April-Wetter und ein unverschuldeter Kontakt gleich in der zweiten Kurve hat den #98  BMW M4 GT3 von ROWE RACING beim 47. DMV 4‑Stunden‑Rennen eine bessere Platzierung gekostet. Am Ende belegten der zweimalige DTM-Titelträger Marco Wittmann, Connor de Phillippi aus den USA und der aktuelle DTM‑Champion Sheldon van der Linde aus Südafrika im zweiten Lauf der Nürburgring Langstrecken‑Serie (NLS) den sechsten Rang mit knapp 40 Sekunden Rückstand auf den Sieger. Der #99 BMW M4 GT3 schied bereits nach wenigen Kilometern nach einem Unfall aus.

Connor de Phillippi, der für dieses Rennen teamintern in die #98 gewechselt war, hatte am Morgen im verregneten Zeittraining Startposition fünf herausgefahren und damit Startfahrer Marco Wittmann eine gute Ausgangsposition verschafft. Doch der deutsche BMW M Werksfahrer wurde schon in der zweiten Kurve abgedrängt und fiel dadurch weit zurück. Aus der ersten Runde durch die „Grüne Hölle“ kam Marco Wittmann als Zwölfter zurück und übergab nach sieben Runden das Fahrzeug als Siebter an Connor de Phillippi. Sheldon van der Linde übernahm nach Runde 15 das Steuer und arbeitete sich vom zunächst neunten Rang bis zum Ziel noch mit einigen schnellen Runden bis auf den sechsten Rang nach vorne.

Für das Schwesterauto war das Rennen bereits in der erste Runde beendet. Nachdem der Brite Nick Yelloly den #99 BMW M4 GT3 im Zeittraining mit nur sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die Pole Position in die erste Startreihe katapultiert hatte, erwischte der Österreicher Philipp Eng zunächst einen guten Start. In den ersten Kurven der AMG Arena schob er sich außen vorbei sogar an die Spitze und führte das Feld danach als Erster auf die Nordschleife. Doch nach wenigen Kilometern im Bereich Flugplatz kam er leicht von der trockenen Ideallinie ab und drehte sich von der Strecke gegen die Leitplanken. Philipp Eng blieb unverletzt, sein Fahrzeug musste aber die Rückkehr ins Fahrerlager auf einem Abschleppwagen antreten. Nick Yelloly und der Brasilianer Augusto Farfus kamen nicht mehr in den Genuss von Rennrunden auf der Nordschleife.

In zwei Wochen am 15. April steigt dann beim dritten NLS-Lauf, der 54. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy, die Generalprobe für die ADAC 24h Nürburgring (20./21. Mai).

Hans-Peter Naundorf, Teamchef ROWE RACING:

„Das war für uns ein schwieriges Rennwochenende, obwohl wir eigentlich vieles richtig gemacht haben. Beide Fahrzeuge waren im Qualifying unter schwierigsten Bedingungen vorne dabei. Im Rennen wurde die #98 dann leider unverschuldet weggeschoben. Dadurch haben wir viele Plätze verloren, was schwierig wieder aufzuholen war. Dabei hat uns auch die Entscheidung für eine Regen-Abstimmung ein bisschen Speed gekostet, weil es im Rennen dann anders als von allen erwartet doch keinen Regen gab. Wir haben dann bei den Boxenstopps noch ein bisschen was geändert und waren danach in der Schlussphase eines der schnellsten Autos, was uns positiv stimmt. Für die #99 wäre wahrscheinlich mehr drin gewesen. In Führung liegend in der ersten Runde auszuscheiden, tut weh. Und es ist sehr schade, dass dadurch unsere Fahrer nicht die gewünschten Rennkilometer abspulen konnten.“

 
Marco Wittmann (ROWE RACING #99 BMW M4 GT3):

„Ich hatte nach dem Start eine unglückliche Situation und war mehr oder weniger in einem Sandwich. Ein Lamborghini hat mich vorne links getroffen und den Audi vor mir umgedreht, dadurch musste ich abbremsen und durchs Nasse ausweichen. Ich habe sehr viele Positionen verloren, nach vier Kurven war ich auf Platz 20 oder 25 zurückgefallen. Ich habe mich dann Stück für Stück zurückgekämpft, Connor und Sheldon haben sich danach weiter vorgearbeitet. Mehr als Platz sechs war nach dem Startgerangel, wo wir einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren, aber am Ende nicht mehr drin. Das Tempo an sich war gut, von daher war es ein guter Test für uns. Es war wichtig, hier zu fahren. Wir hatten über das ganze Wochenende verschiedenste Bedingungen, von Regen über abtrocknende Strecke bis zu komplett trockenen Verhältnissen, und konnten dadurch viele Daten sammeln.“

 
Philipp Eng (ROWE RACING #99 BMW M4 GT3):

„Das war mein Fehler, und es tut mir extrem leid für das gesamte Team und meine Fahrerkollegen. Die Bedingungen waren schwierig. Es gab im Streckenabschnitt Flugplatz eine trockene Linie, und ich bin leider mit dem linken Hinterreifen aufs Nasse gekommen. Ich habe mich halb gedreht, hatte das Auto schon fast wieder eingefangen, konnte dann den kompletten Dreher in die Streckenbegrenzung aber doch nicht mehr verhindern. Der Ausfall ist natürlich sehr ärgerlich, aber wenn es ein Team und einen Hersteller gibt, die das kompensieren können, dann sind es ROWE RACING und BMW M Motorsport.“

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HAUTNAH DABEI

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